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Schifffahrt von
der Hansestadt Wismar an der Ostsee in Mecklenburg- Vorpommern |
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Schon die Gründung Wismars, betrieben von
Handelsleuten, hatte das Ziel hier einen Hafen zu
schaffen. Die geschützte Lage durch die Wismarer Bucht machten
Wismar zum idealen Handelsplatz. |
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Mit
der Mitgliedschaft in der Hanse, entwickelt sich
auch die Schifffahrt in Wismar. Die Wismarer
Kaufleute haben im 14. und 15. Jahrhundert
Handelsverbindungen im gesamten Ostseeraum, der
Nordsee und sogar bis nach Spanien, von wo aus
Wein importiert wird. Exportiert wird vor allem
Bier, hier im besonderen die so genannte Wismarer
Mumme.
Im dreißigjährigen Krieg kommt der Handel
durch die Schwedische Blockade zum Erliegen. Im
17. Jahrhundert beginnt sich die Schifffahrt in Wismar wieder zu
entwickeln. |
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der Alte Hafen um 1870 |
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Hier boomt vor allem der Handel mit Schweden der durch
schwedischen Zollerverzicht gefördert wird. Wismar exportiert
Bier Wolle und Getreide, importiert werden Kalk, Eisen, Kupfer
und Holz.
Im 18. Jahrhundert wird die Wismarer Schifffahrt
durch den Nordischen Krieg stark beeinträchtigt. Durch den
Siebenjährigen Krieg verschlechtert sich die wirtschaftliche
Lage in Wismar noch mehr. Im 19. Jahrhundert mit der Rückkehr zu
Mecklenburg beginnt sich der Handel in Wismar wieder zu
entwickeln. |
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Werft um 1860 |
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der Alte Hafen heute |
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Die Stadt profitiert jetzt vom neu dazu gewonnenen Hinterland.
Auch werden wieder Schiffe in Wismar gebaut. Durch die
Errichtung einer Eisenbahnlinie kommt der Handel so richtig in
Schwung, was den Ausbau des Hafens und die Vertiefung der
Fahrrinne erforderlich macht. |
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Bilder dieser Seite mit freundlicher Unterstützung von: Detlef
Schmidt, Schatterau 8, 23966 Wismar |
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