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Die DDR-Zeit in der Hansestadt Wismar an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern

 

Der 2. Weltkrieg hatte auch in Wismar seine Spuren hinterlassen. Von den 12.000 Wohnungen die es vor dem Krieg in Wismar gab, waren 3.165 zerstört.

     

Viele Arbeitsplätze waren vernichtet und in der Stadt waren zu den Wismarern viele Flüchtlinge aus Ostpreußen, die Arbeit und Unterkunft suchten.
Doch langsam ging es voran, als erstes wurde die Fischerei wieder in Betrieb genommen. Als wichtiges Datum ist 1946 die Gründung der Mathias Thesen Werft zu nennen. Auch wenn die ersten Schiffe als Reparation nach Russland geliefert werden mussten, gab die Mathias Thesen Werft den Menschen Brot und Arbeit. Der Hafenbetrieb wurde im gleichen Jahr wieder aufgenommen und es entstand nach und nach, das was wir heute als Seehafen kennen.

Im Jahr 1950 begann man mit dem Bau des neuen Stadtteils Wendorf in dem eines Tages mehr als 18.000 Menschen wohnen sollten.
1953 entstand die Kabel Kran Anlage auf der Mathias Thesen Werft und wurde neben den großen Kirchen zum neuen Wahrzeichen der Stadt

Im Jahr 1950 begann man mit dem Bau des neuen Stadtteils Wendorf in dem eines Tages mehr als 18.000 Menschen wohnen sollten.
1953 entstand die Kabel Kran Anlage auf der Mathias Thesen Werft und wurde neben den großen Kirchen zum neuen Wahrzeichen der Stadt.

Im gleichen Jahr richteten russische Panzer ihre Kanonen auf die Werft um den Arbeitern die Lust an der Demokratie zu nehmen.

Ein trauriges Kapitel für die Stadt, im Jahr 1960 wurde in Wismar die St. Marienkirche gesprengt.

Im Jahr 1969 wird die Ingenieurhochschule gegründet und Wismar wird seitdem Heimat für zahlreiche Studenten.


Wismar um 1953


Werft um 1978


Marktplatz von Wismar um 1983

     

Bilder dieser Seite mit freundlicher Unterstützung von:  Detlef Schmidt, Schatterau 8, 23966 Wismar

   

 

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