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Zu Beginn des
19. Jahrhunderts gehört Wismar noch zum Schwedischen
Königreich. Doch die Erwerbung aus dem 30 jährigen Krieg
bringt der Schwedischen Krone keinen Gewinn, so schließt man
mit dem Großherzogtum einen Pfandvertrag, in dem man ihm
Wismar 100 Jahre für eine Summe von 1.250.000 Talern
überlässt.
Mit dem Wechsel zu Mecklenburg beginnt ein bescheidener
wirtschaftlicher Aufstieg. 1842 wird das Stadttheater
gebaut. Im Jahr 1850 errichtet Carl Dethloff Hinstorff eine
Druckerei in Wismar. Ein Mann namens Rudolf Karstadt gründet
in Wismar Ecke Lübschestraße - Krämerstraße ein Warenhaus,
aus dem später einmal die große Warenhauskette Karstadt
entstehen soll.
1893 wird in Wismar von Herrn Podeus die
gleichnamige Waggonfabrik gegründet. Um die gleiche Zeit
beginnt die notwendige Vergrößerung des Hafens. Es setzt ein
reger Güterumschlag ein, denn das Industriezeitalter braucht
Kohle, Holz und Kalkstein. |
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Fürstenhof um
1870
Alter Hafen in
Wismar |